ESP AUSSERHOLLIGEN

Der Perimeter ESP Ausserholligen bildet sich aus Teilräumen mit unterschiedlichen Profilen (Luftbild © SPA Bern)
ESP Ausserholligen als integrierter Standort von Wirtschaft, Wohnen und Ausbildung
ESP Ausserholligen: Exzellente Macro-, aber ungenügende Micro-Erschliessung sowie mangelnde Durchlässigkeit aufgrund von Barrieren
Die A12: mentale und physische Barriere, die zugleich Freiraum schafft
ESP Ausserholligen: Großflächige Nutzungen als undurchlässige Inseln, die zugleich versteckte Qualitäten bergen
Vielfältiges Freiraumsprektrum: Waldgebiete und das Freibad direkt neben der Autobahn
Skater-Park zwischen Verkehrsinfrastrukturen und gewerbliche Nutzungen
Themenfelder ESP Ausserholligen werden anhand von Visualisierungen kommuniziert, diskutiert und abgeglichen
Erstes Begleitgremium: Alle Akteure des Gebiets wurden eingeladen Handlungsfelder und Massnahmen auszuhandeln
 

Ausserholligen erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Ausserholligen erscheint unübersichtlich und fragmentiert. Discounter neben Blutspendestation, Freibad hinter dem Recyclingunternehmen - alles überragt von einer Autobahn und durchschnitten von Eisenbahntrassen. Seit den 1990er Jahren lag das 51ha große Areal im Westen Berns in einem Dornröschenschlaf – eine Gesamtvision fehlte. In Anbetracht des Wachstums der Stadt Bern zeichnen sich neue Entwicklungspotenziale ab und es besteht die Herausforderung, den Gewerbestandort neu zu definieren. Ziel des Projektes ist es, zusammen mit den Akteuren und Eigentümern vor Ort ein attraktives Quartier entstehen zu lassen, das als Gewerbe-, Infrastruktur-, Bildungs-  und Wohnstandort funktioniert.

Urban Catalyst unterstützt zusammen mit Synergo das Stadtplanungsamt Bern und die Akteure vor Ort dabei, im Rahmen eines breiten Beteiligungsprozesses eine Gesamtstrategie zu konzipieren, die in der Lage ist, zukünftige Entwicklungen zu steuern und bisherige Planungen und Realisierungen zu integrieren. In Phase 1 lag der Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Charakterstudie, der Identifizierung von zukünftigen Handlungsfeldern sowie der Visualisierung wichtiger Analyseergebnisse und erster planerischer Schritte. Dies schuf die Voraussetzungen für Phase 2, in der nun eine gemeinsame partizipative Planung entwickelt werden kann.