BERLINER STADTZELLEN

Erfahrungsaustausch
Brillentaktik
Überlagerung stabiler Faktoren
Überlagerung dynamischer Faktoren
Transformationsbarometer als Suchraum für neue Herausforderungen der Stadtentwicklung
Die Stadtzelle als neue Strategische Einheit zwischen lokalräumlichen Potenzialen und gesamtstädtischer Entwicklung
Die Stadtzelle als neue Strategische Einheit zwischen lokalräumlichen Potenzialen und gesamtstädtischer Entwicklung
Draussenstadtszenario 1
Draussenstadtszenario 2
Draussenstadtszenario 3
 

Berlin wächst. Bis 2030 werden zusätzlich 250.000 Einwohner erwartet. Der Großteil des Mehrbedarfes an Wohnungen wird in der „Draußenstadt“ gedeckt werden müssen, jenen Stadtteilen außerhalb des S-Bahnringes, in denen zwei Drittel der BerlinerInnen leben, die bisher jedoch kaum im Fokus planerischer und gestalterischer Strategien standen. Die Studie untersucht die vielschichtigen Facetten der äußeren Stadtlandschaft Berlins. Großwohnsiedlungen, Kanäle und Stadtautobahn, Einfamilienhausidyllen und Fachmarktmeilen, Kleingärten und urbane Wildnis bilden ein Versuchslabor für bestehende Forschungs- und Planungsmodelle, die auf den Berliner Kontext übertragen werden.

Anhand einer gesamtstädtischen Transformationskarte werden fünf Raumtypen aufgespürt, die zukünftige Entwicklungspotenziale offenbaren. Jenseits von städtebaulich-gestalterischen Vorgaben macht die Studie lokale Identifikationsräume zum Ausgangspunkt für Handlungsmodelle. Diese Stadtzellen stehen für eine Re-lokalisierung und intelligente Verknüpfung urbaner Systeme: lokale Kreisläufe und Ökonomien werden gestärkt, multifunktionale Räume für die Mischung aus Kultur, Handwerk, Dienstleistung und Wohnen entworfen, nutzergetragene Projektentwicklungen gefördert und neue Modelle für die Balance zwischen individuellen und gemeinschaftlichen Lebensformen entwickelt.