HOLZMARKT BERLIN

Lageplan
Axonometrie_Durchwegung
Nutzereinheiten
Öffentliche Räume
Phase 0
Phase 1
Phase 2
Phase 3
Organisation
Planungsworkshop

Nutzergetragene Stadtentwicklung

Der „Holzmarkt“ bildet einen Meilenstein nutzergetragener Stadtentwicklung. Die Weichen für das Projekt wurden 2008 durch dem Bürgerentscheid „Spreeufer für alle“ gestellt, der den Unmut der Bürger des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg gegenüber der neoliberalen Stadtplanung der 90er Jahre zum Ausdruck brachte. Eine Gruppe von ehemaligen Zwischennutzern des Projektareals (ehem. Bar 25) formierte sich 2012 als Genossenschaft („Holzmarkt eG“) mit dem Ziel, die Planung und Bebauung des Quartiers selbst in die Hand zu nehmen. Zusammen mit der „Stiftung Abendrot“ und der „Genossenschaft für urbane Kreativität“ wurde ein Finanzierungsmodell entwickelt, das es ermöglicht, den Standort über Erbpacht auf 99 Jahre für die Entwicklung eines öffentlich zugänglichen Uferparks und einen Bebauungscluster für Handwerker, Künstler und kreative Nutzungen aus dem Real Estate Markt auszulösen.

Melanie Humann und Janin Walter begleiten den Holzmarkt seit 2011 im Rahmen der städtebaulichen Planung und in Fragen der Kommunikation. Schwerpunkte dieses Projektes liegen in der Durchführung und Moderation von Planungsworkshops, der Visualisierung offener Planungsprozesse und der Konzeption zur Benutzung öffentlicher Räume.