FONDS ARCOSTRASSE

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Einzelprojekte als Motoren für eine Quartiersrendite
Neues Wertbewusstsein entwickeln
Katalog lokaler Ressourcen
Die Tauschwerte des Fonds
Wirkungsebenen des Fonds
Modellphoto
Kultur des Bauens im Fonds / Tauschhandel am Grundstück Arcostraße 9
Anerkennung, Integration und Weiterentwicklung der vorhandenen Ressourcen führt zu Mehrwerten für das Quartier
Verdichtung von Raum und Nutzung als Beitrag zur Quartiersrendite
 

Die leistbare Nachbarschaft durch Tauschhandel

Wohnen müssen wir alle, aber wie wollen wir leben? Das Projekt „Fonds Arcostraße“ formuliert den Anspruch, den Bau von Wohn-, Arbeits- und Gemeinschaftsräumen mit der Entwicklung einer lebenswerten Nachbarschaft zu verbinden. Die Werte eines „guten“ Lebens in der Stadt – kurze Wege, gemischte Nutzungen, soziale Vielfalt, lokale Kreisläufe sowie mehr Austausch und Multifunktionalität – werden neu definiert und mit den monetären Werten der Immobilienvermarktung in Balance gebracht.

Dazu schlagen wir auf Quartiersebene die Einrichtung eines Fonds aus räumlichen, finanziellen, rechtlichen und humanen Ressourcen vor, der als Auslöser lokale Eigentümer, Ladenbesitzerinnen, öffentliche Einrichtungen, zugezogene Studenten oder Vor-Ort-Aktivisten zum Tauschen animiert.

Das vorgeschlagene Projekt nutzt den Tauschhandel und sichert die Einnahmen des Fonds: im Erdgeschoss die Erweiterung von öffentlich nutzbaren Sportflächen im Tausch gegen die Möglichkeit der Gebäudeaufstockung oder Gemeinwesenarbeit gegen eine moderate Gewerbemiete. In den oberen Geschossen schafft eine breite Nutzungsmischung einen eher internen Tauschhandel, Eigentum subventioniert günstige Mieten. Über den Stadtzins, ein monatlicher Beitrag von Mietern und Eigentümerinnen, gekoppelt an genutzte Fläche, fließt wieder Geld in den Fonds zurück.